Wie funktioniert ein Topfmagnet? Alles über Haftkraft und Technik
Ein Topfmagnet ist ein komplexeres System als ein Standard-Scheiben- oder Blockmagnet. Er besteht aus einem Magneten, der in einen Stahlbecher eingelassen ist. Diese Konstruktion bietet enorme Vorteile für die Haftkraft und die Langlebigkeit.
Das physikalische Prinzip: Bündelung der Kraft
Bei einem normalen Magneten verläuft das Magnetfeld in einem Bogen vom Nordpol zum Südpol, mitten durch die Luft. Bei einem Topfmagneten wird die Rückseite des Magneten durch Stahl abgeschirmt. Dieser Stahl leitet den Magnetismus und führt ihn zurück zur Vorderseite. Dadurch werden beide Pole (Nord und Süd) auf eine Ebene gebracht. Das Ergebnis? Eine enorme Konzentration der Kraft auf der Kontaktfläche.
Vorteile des Topf-Designs
- Extreme Haftkraft: Bei direktem Kontakt ist ein Topfmagnet bis zu 50 % stärker als ein freier Magnet gleicher Größe.
- Robustheit: Neodym ist spröde und bricht leicht. Der Stahltopf absorbiert Stöße und schützt den Kern.
- Einfache Montage: Dank des Stahls können Bohrungen, Gewinde oder Haken integriert werden, ohne den Magneten zu beschädigen.
Wichtig für optimale Ergebnisse: Topfmagnete sind so konzipiert, dass sie direkt auf Stahl "haften". Sobald ein Abstand besteht (z. B. eine dicke Farbschicht oder eine Holzplatte), verliert der Topfmagnet seine Kraft schneller als ein normaler Magnet.
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